Auf dem Foto( v.l.n.r.): Karl Neuhofer (Obmann der ARGE Heumilch Österreich), Dr. Stephan MIKINOVIC (GF der AMA Marketing ), Niki Berlakovich (Landwirtschaftsminister), Andreas Geisler (Koordinator der Heumilch-Offensive). APA-OTS FOTO: Robert Strasser © APA-OTS FOTO: Robert Strasser |
Die Produktion von Heumilch zeichne sich durch Qualität und Regionalität aus und sei damit eine Möglichkeit, wie Milchbauern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Markt bestehen können. Ausschlaggebend für die besondere Qualität und den Geschmack von Heumilch sei der Pflanzenreichtum in den Regionen, der die Ausgangsbasis für den wertvollen Grundstoff liefert. Diese besondere Qualitätsorientierung würde sich auch wirtschaftlich für die Bauern auszahlen, so erhielten die Heumilch-Bauern im Jahr 2008 einen Zuschlag gegenüber konventioneller Milch, heißt es in einer Presseaussendung des Lebensministeriums.
"Es ist nicht hinzunehmen, dass durch Lebensmitteltechnologie gute bäuerliche Produkte verdrängt werden und der Konsument es in der Regel gar nicht mitbekommt", betonte Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich bei einer Pressekonferenz in Wien, anlässlich der Präsentation der Heumilch-Offensive der ARGE Heumilch Österreich.
Die Qualitätsorientierung wäre aber auch für das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten wichtig: Wie berichtet, waren in den letzten Wochen minderwertige Pizzabeläge statt Käse im Mittelpunkt der Diskussion rund um die Lebensmittelqualität und -kennzeichnung. Aus Kostengründen werden offensichtlich wiederholt Imitate eingesetzt, ohne dass dies für die Konsumenten und Konsumentinnen klar ersichtlich ist. Im Sinne des Konsumentenschutzes setzt sich Österreich daher gemeinsam mit Deutschland in Brüssel dafür ein, durch eine klare Kennzeichnung solcher neuartigen Produkte die Täuschung der Konsumentinnen und Konsumenten zu verhindern.
Berlakovich: "Österreich geht im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten einen Weg der naturnahen Landwirtschaft und produziert qualitativ hochwertige Lebensmittel, auf die die Konsumentinnen und Konsumenten vertrauen können. Wir investieren im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten viel in Qualität, Kontrollen und Gütesiegel. Diese Strategie dürfen wir uns nicht durch industrielle Produktionsmethoden kaputt machen lassen, durch die die Konsumentinnen und Konsumenten verunsichert werden. Die Antwort kann nur eine klare und eindeutige Kennzeichnung und ein Bekenntnis zu ehrlichen, regionalen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sein."
Heumilch wird nach den Vorgaben der landwirtschaftlichen Produktionsbestimmungen für Milch und Fleischgewinnung des AMA Gütesiegels unter Verzicht auf Silage (Gärfutter) produziert. Zur ARGE Heumilch gehören rund 8000 Bauern und rund 60 Molkereien und Sennereien, die sich alle an dieses AMA Gütesiegel Regulativ binden und Heumilchprodukte herstellen. Heumilch sei speziell für das österreichische Grünland eine wichtige Form der landwirtschaftlichen Produktion, da die Hauptproduktionsgebiete in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark liegen. Die Heumilchregionen zeichnen sich durch ihren jeweiligen individuellen Charakter und ihre Käsetradition aus. Mehr als ein Viertel aller Heumilchproduzenten sind Biobauern.
"Die Konsumenten entscheiden über den Bestand der Landwirtschaft in Österreich, denn jeder Griff ins Regal bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Wer gute und frische Lebensmittel konsumieren will und eine intakte Natur für die Freizeitgestaltung braucht, der muss lokale Produkte kaufen, damit die österreichischen Bäuerinnen und Bauern ein gerechtes Einkommen erhalten. Und wenn heimische Produkte gekauft werden, dann wird es auch eine flächendeckende österreichische Landwirtschaft geben", unterstrich Berlakoch vor den Medienvertretern.
"Es ist nicht hinzunehmen, dass durch Lebensmitteltechnologie gute bäuerliche Produkte verdrängt werden und der Konsument es in der Regel gar nicht mitbekommt", betonte Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich bei einer Pressekonferenz in Wien, anlässlich der Präsentation der Heumilch-Offensive der ARGE Heumilch Österreich.
Die Qualitätsorientierung wäre aber auch für das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten wichtig: Wie berichtet, waren in den letzten Wochen minderwertige Pizzabeläge statt Käse im Mittelpunkt der Diskussion rund um die Lebensmittelqualität und -kennzeichnung. Aus Kostengründen werden offensichtlich wiederholt Imitate eingesetzt, ohne dass dies für die Konsumenten und Konsumentinnen klar ersichtlich ist. Im Sinne des Konsumentenschutzes setzt sich Österreich daher gemeinsam mit Deutschland in Brüssel dafür ein, durch eine klare Kennzeichnung solcher neuartigen Produkte die Täuschung der Konsumentinnen und Konsumenten zu verhindern.
Berlakovich: "Österreich geht im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten einen Weg der naturnahen Landwirtschaft und produziert qualitativ hochwertige Lebensmittel, auf die die Konsumentinnen und Konsumenten vertrauen können. Wir investieren im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten viel in Qualität, Kontrollen und Gütesiegel. Diese Strategie dürfen wir uns nicht durch industrielle Produktionsmethoden kaputt machen lassen, durch die die Konsumentinnen und Konsumenten verunsichert werden. Die Antwort kann nur eine klare und eindeutige Kennzeichnung und ein Bekenntnis zu ehrlichen, regionalen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sein."
Heumilch wird nach den Vorgaben der landwirtschaftlichen Produktionsbestimmungen für Milch und Fleischgewinnung des AMA Gütesiegels unter Verzicht auf Silage (Gärfutter) produziert. Zur ARGE Heumilch gehören rund 8000 Bauern und rund 60 Molkereien und Sennereien, die sich alle an dieses AMA Gütesiegel Regulativ binden und Heumilchprodukte herstellen. Heumilch sei speziell für das österreichische Grünland eine wichtige Form der landwirtschaftlichen Produktion, da die Hauptproduktionsgebiete in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark liegen. Die Heumilchregionen zeichnen sich durch ihren jeweiligen individuellen Charakter und ihre Käsetradition aus. Mehr als ein Viertel aller Heumilchproduzenten sind Biobauern.
"Die Konsumenten entscheiden über den Bestand der Landwirtschaft in Österreich, denn jeder Griff ins Regal bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Wer gute und frische Lebensmittel konsumieren will und eine intakte Natur für die Freizeitgestaltung braucht, der muss lokale Produkte kaufen, damit die österreichischen Bäuerinnen und Bauern ein gerechtes Einkommen erhalten. Und wenn heimische Produkte gekauft werden, dann wird es auch eine flächendeckende österreichische Landwirtschaft geben", unterstrich Berlakoch vor den Medienvertretern.

