Bio-Mutterkuhhaltung, Ochsen- und Kalbinnenmast mit Angus auf Kurzrasenweide am Betrieb Sandra und Nico Raupach: Regelmäßige Wiegungen bestätigen die guten Zuwachsleistungen. © LK NÖ/Gastecker |
Vorteile der Kurzrasenweide
Die Kurzrasenweide ist eine intensive Standweide. Dabei sollen die Kühe den täglichen Aufwuchs fressen – es wächst ihnen quasi ins Maul. Sie fressen die Gräser dann, wenn sie den höchsten Energieertrag liefern, nämlich im Zweieinhalb- bis Drei-Blattstadium. Es geht kaum Energie verloren, da die Tiere die Pflanze ernten, wenn die unteren Teile des Grases noch nicht abgestorben sind.
Auf einer Kurzrasenweide sollte der Bestand daher bis zum Blattgrund grün sein. Abgestorbenes Material ist kaum zu finden. Eine Raufutterergänzung ist trotzdem nicht nötig.





