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Copa-Cogeca: Brauchen bis Juni akzeptable Lösung für GAP-Reform

Ramos: Position der Landwirte in der Lebensmittelkette stärken
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Bei einem Treffen mit der irischen EU-Ratspräsidentschaft appellierte der stellvertretende Vorsitzende der europäischen Bauernverbände (Copa), Lorenzo Ramos, an die Landwirtschaftsminister der EU, bis Juni ein gutes Übereinkommen für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu erreichen. Copa-Cogeca hat diese Woche eine neue Kampagne gestartet, um auf die Bedeutung der Landwirtschaft für eine gesicherte Lebensmittelversorgung und als Motor für die Wirtschaft aufmerksam zu machen.

"Bei den Maßnahmen für eine weitere Ökologisierung der GAP unterstützen wir den Vorschlag der Agrarminister, dass Landwirte die Greening-Prämie auch für die Durchführung von Maßnahmen erhalten können, die als äquivalent zu den im Rahmen der Reform geschaffenen drei Hauptmaßnahmen des Greenings angesehen werden", erklärte Ramos gegenüber dem irischen Landwirtschaftsminister Simon Coveney. Er betonte weiters, dass die Agrarmittel an die aktiven Landwirte gehen müssten und wies darauf hin, dass der Ansatz der Minister auch in diesem Bereich in die richtige Richtung gehe. Darüber hinaus unterstütze Copa-Cogeca die Verlängerung der einheitlichen Flächenzahlung bis 2020 und die Ausweitung der Investitionsförderungen für Junglandwirte.

Ramos forderte darüber hinaus die Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelkette durch Erzeugerorganisationen (EOs) und Genossenschaften, um es den Betrieben zu ermöglichen, bessere Erlöse über den Markt zu erwirtschaften. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Ausdehnung der Produktliste für die Anerkennung von EOs wertete er als richtigen Schritt, betonte jedoch, dass für Obst- und Gemüseorganisationen spezifische Bestimmungen erhalten bleiben sollten.

Ramos verwies abschließend auf die neue Kampagne von Copa-Cogeca, die unter dem Motto "Die Landwirtschaft zählt" gestartet wurde. Beim Verteilen von Flyern wird auf Forderungen des Agrarsektors zur GAP-Reform aufmerksam gemacht sowie auf die Tatsache, dass die Landwirtschaft in der EU jeden Tag Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgt und 26 Mio. Arbeitsplätze in überwiegend ländlichen Gebieten sichert.
16.05.2013
Autor:Redaktion
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