Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich © Michal |
Rund um die mittlerweile ausschließlich parteipolitisch geführte Debatte über Pflanzenschutzmittel-Verbote scheinen einige Diskussionsteilnehmer das Kind mit dem Bade ausschütten und alle Pflanzenschutzmittel generell verbieten zu wollen. Dabei übersehen diese selbst ernannten Experten, dass erst eine zeitgemäße Landwirtschaft, die sich moderner Techniken in Pflanzenbau und Tierhaltung bedient, eine leistbare, sichere und vor allem gesunde Ernährung garantieren kann. Denn Krankheiten oder Schädlinge können nicht mit politischen Beschlüssen, sondern nur mit modernen Pflanzenschutz- oder Tierarzneimitteln bekämpft werden. Das gilt für den Biolandbau genauso, wie für die konventionelle Landwirtschaft. Wir appellieren daher an alle politischen Parteien, umgehend auf die Ebene der Sachlichkeit zurückzukehren und gemeinsam mit den Experten Lösungen zu erarbeiten, die breite Akzeptanz finden", so Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich.
Auftrag an Landwirtschaft: Ernährung sichern
„Der erste und wichtigste Auftrag an die Landwirtschaft lautet unabänderlich, die Ernährung der Menschheit zu sichern. Dieser wird umso bedeutender, als die Bevölkerung weltweit um jährlich 80 Millionen Menschen zunimmt, die verfügbare Ackerfläche jedoch sinkt. Nur mit einer nachhaltigen Intensivierung und dem Einsatz moderner Agrartechnik werden die Landwirte diese Herausforderung meistern können" stellte Wlodkowski weiter fest.
„Ja“ zu unseren Bäuerinnen und Bauern
„Unsere Bäuerinnen und Bauern sorgen nicht nur für genügend gesunde Lebensmittel, diese sind außerdem so günstig wie noch nie zuvor zu haben. Während in den Fünfzigerjahren noch mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für Essen und Trinken aufgewendet werden mussten, sind es heute nur noch zwölf Prozent. Die Bevölkerung weiß diese Leistungen der heimischen Landwirtschaft zu schätzen und zu würdigen, wie alle Untersuchungen zeigen. Damit aber auch in Hinkunft die Regale in den Lebensmittelgeschäften die Fülle und Vielfalt der heimischen Agrarproduktion widerspiegeln können, braucht unsere Landwirtschaft auch von der Politik ein klares Bekenntnis, dass sich in legistischen Rahmenbedingungen für die Produktion niederschlägt. Die Nagelprobe für die Politik ist dabei die derzeitige Reform der EU-Agrarpolitik und ihre Umsetzung in Österreich. Hier erwarten wir uns, dass die heimischen Spielregeln eine nachhaltig orientierte Markt-Landwirtschaft möglich machen und nicht populistische Maschinenstürmerei der Agrarproduktion so sehr schadet, dass zur Ernährung der Österreicherinnen und Österreicher sogar Lebensmittel importiert werden müssen", so Wlodkowski abschließend.
Auftrag an Landwirtschaft: Ernährung sichern
„Der erste und wichtigste Auftrag an die Landwirtschaft lautet unabänderlich, die Ernährung der Menschheit zu sichern. Dieser wird umso bedeutender, als die Bevölkerung weltweit um jährlich 80 Millionen Menschen zunimmt, die verfügbare Ackerfläche jedoch sinkt. Nur mit einer nachhaltigen Intensivierung und dem Einsatz moderner Agrartechnik werden die Landwirte diese Herausforderung meistern können" stellte Wlodkowski weiter fest.
„Ja“ zu unseren Bäuerinnen und Bauern
„Unsere Bäuerinnen und Bauern sorgen nicht nur für genügend gesunde Lebensmittel, diese sind außerdem so günstig wie noch nie zuvor zu haben. Während in den Fünfzigerjahren noch mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für Essen und Trinken aufgewendet werden mussten, sind es heute nur noch zwölf Prozent. Die Bevölkerung weiß diese Leistungen der heimischen Landwirtschaft zu schätzen und zu würdigen, wie alle Untersuchungen zeigen. Damit aber auch in Hinkunft die Regale in den Lebensmittelgeschäften die Fülle und Vielfalt der heimischen Agrarproduktion widerspiegeln können, braucht unsere Landwirtschaft auch von der Politik ein klares Bekenntnis, dass sich in legistischen Rahmenbedingungen für die Produktion niederschlägt. Die Nagelprobe für die Politik ist dabei die derzeitige Reform der EU-Agrarpolitik und ihre Umsetzung in Österreich. Hier erwarten wir uns, dass die heimischen Spielregeln eine nachhaltig orientierte Markt-Landwirtschaft möglich machen und nicht populistische Maschinenstürmerei der Agrarproduktion so sehr schadet, dass zur Ernährung der Österreicherinnen und Österreicher sogar Lebensmittel importiert werden müssen", so Wlodkowski abschließend.

