© Lk Wien |
Green Care. Was in Österreich die Landwirtschaftskammer Wien (LK Wien) in Pionierarbeit als ein vollkommen neues Feld beackert, ist in den Niederlanden schon weitverbreitete Praxis: Nämlich, dass Landwirte ihre Produktpalette um eine soziale Komponente erweitern und die Betreuung von Menschen in Verbindung mit Natur und Landwirtschaft in den Bereichen Pädagogik, Therapie, Pflege und soziale Arbeit anbieten. Kürzlich bot die LK Wien heimischen Medienvertretern bei einem Lokalaugenschein in der südholländischen Provinz Limburg Einblick in die vielfältigen Diversifizierungsmöglichkeiten im europäischen "Mutterland" der Green Care, den Niederlanden. Dort hat der Bauernverband LTO nach dem Muster des Bundesverbandes "Urlaub am Bauernhof" eine Trägerorganisation für bereits rund 1.000 zertifizierte Green Care-Betriebe ins Leben gerufen, die sich damit ein zusätzliches Einkommensstandbein schaffen konnten. In Österreich hat sich auf Initiative der LK Wien und der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik die "Interessenplattform Green Care" gebildet, um sich in einer strategischen Kooperation dieser beiden Einrichtungen mit dem LFZ Schönbrunn, dem Kuratorium für Landtechnik (ÖKL) und der Bundesanstalt für Bergbauernfragen zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen, Green Care strategisch zu positionieren und die Interessen gegenüber den Stakeholdern zu vertreten sowie ein entsprechendes Berufsbild zu konzipieren und die Angebote zu koordinieren.
Bundesminister Nikolaus Berlakovich fördert das Green Care-Projekt, er sieht darin neue Produktionsfelder und damit einen wichtigen Schwerpunkt seiner Initiative "Unternehmen Landwirtschaft 2020", die dazu dient, die österreichischen Bauernhöfe zukunftsfit zu machen.
Bundesminister Nikolaus Berlakovich fördert das Green Care-Projekt, er sieht darin neue Produktionsfelder und damit einen wichtigen Schwerpunkt seiner Initiative "Unternehmen Landwirtschaft 2020", die dazu dient, die österreichischen Bauernhöfe zukunftsfit zu machen.

