© Ing. Mag. Iris Jaritz. |
"Für die Landwirtschaftskammer Österreich sind Aus- und Weiterbildung entscheidende Grundlagen bei der Bewältigung der Herausforderungen der Land- und Forstwirtschaft. Der bäuerliche Berufsstand sah sich in den letzten Jahrzehnten mit einem enormen Strukturwandel konfrontiert. Um diesen Wandel für die davon betroffenen Menschen im ländlichen Raum positiv gestalten zu können, ist es wichtig, dass das Bildungsangebot in den Regionen noch besser genutzt werden kann. Die Mehrzahl der bäuerlichen Betriebe Österreichs wird im Nebenerwerb geführt, daher sind Zusatzqualifikationen notwendig und müssen auch angeboten werden. Diese Nachfrage decken vornehmlich die Bildungseinrichtungen der Land- und Forstwirtschaft mit einem bundesweiten Angebot für junge Bäuerinnen und Bauern. Auch das Nachholen von Berufsbildungsabschlüssen im zweiten Bildungsweg ist für die Menschen in der Landwirtschaft eine wichtige Voraussetzung für deren Lebensqualität sowie für den wirtschaftlichen Erfolg eines bäuerlichen Familienbetriebes. Nicht zuletzt ist die Durchlässigkeit im Bildungssystem bis hin zu höherer Ausbildung und damit auch für landwirtschaftliche Betriebsführer und Unternehmer eine im europäischen Wettbewerb wichtige Aufgabe", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich.


