Es geht um die Landwirtschaft
von morgen. Bis 2013 sind
die EU-Rahmenbedingungen
fixiert.
Wie geht es dann weiter?
Ideen dazu gibt es bei der Veranstaltung
in Wels. © Mag. Sandra Lengauer |
"Bereits 2010 fallen wesentliche Vorentscheidungen für die Zukunft unserer Bauern. Die Europäische Kommission wird nämlich noch in der ersten Jahreshälfte eine Unterlage vorlegen, wie sie sich die Gemeinsame Agrarpolitik zwischen 2014 und 2020 vorstellt. Österreichs Bauern, aber auch die Konsumenten, brauchen weiterhin Marktordnungsinstrumente, wie Lagerhaltung oder Exportunterstützung, um Bocksprünge bei Agrarpreisen weitestgehend zu verhindern und Extremausschläge der Märkte zu dämpfen. Sie verlangen, dass die EU-Agrarpolitik verlässlich und planbar bleibt und nicht renationalisiert wird. Sie sprechen sich vor allem auch klar gegen eine Kürzung des EU-Agrarbudgets aus, da in Zukunft neben der Ernährungssicherung auch neue Aufgaben, wie Klimaschutz oder erneuerbare Energie, vermehrt auf die Landwirtschaft zukommen", stellte heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, fest.
Die Erfahrung zeige, dass es nur durch massiven Einsatz von Interessenvertretern und EU-Parlamentariern gelingt, Kommissions-Papieren mögliche Giftzähne zu ziehen, so Wlodkowski. Er appellierte daher an die Verantwortlichen der nationalen und europäischen Politik, sich in den kommenden Verhandlungen über Parteigrenzen hinweg für die Anliegen der heimischen Landwirtschaft einzusetzen.
Die Erfahrung zeige, dass es nur durch massiven Einsatz von Interessenvertretern und EU-Parlamentariern gelingt, Kommissions-Papieren mögliche Giftzähne zu ziehen, so Wlodkowski. Er appellierte daher an die Verantwortlichen der nationalen und europäischen Politik, sich in den kommenden Verhandlungen über Parteigrenzen hinweg für die Anliegen der heimischen Landwirtschaft einzusetzen.



