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Lebensqualität: Anerkennung hinterlässt Spuren

"Der Mensch bedarf des Lobes fast wie der Nahrung" (Emanuel Wertheimer). Wir alle wissen, wie wichtig Anerkennung und Lob für unser Selbstvertrauen bzw. Selbstwertgefühl ist.
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Anerkennung hat mit dem Erkennen zu tun. Zu erkennen, was einen Menschen auszeichnet und seine Fähigkeiten und Leistungen wahrzunehmen. Etwas anzuerkennen bedeutet, auszusprechen, was man an einem anderen schätzt. Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, den anderen zu loben, da sie selbst wenig Anerkennung erfahren haben.
 
In der Beratung höre ich oft den Satz: "Um anerkennen zu können, muss man selbst Anerkennung erfahren haben". Viele erzählen, dass ihr Bemühen am Betrieb und in der Familie als selbstverständlich angesehen werden und dass sie anstelle von Anerkennung oft nur Kritik erfahren.
 
Wenn Anerkennung von außen fehlt, sollte man versuchen, sie sich selbst zu geben. Wer sich selber schätzt, kann auch andere loben und anerkennen. Leider denken viele Menschen, dass Anerkennung nur bei herausragenden Leistungen wichtig sei. Es bedarf unserer Anerkennung aber in den alltäglichen Dingen, die zwar selbstverständlich geworden sind, ohne die aber unser Alltag und unsere Betriebe nicht funktionieren würden.
29.07.2010
Autor:Mag. Dr. Luzia Kassl, LK Kärnten
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