v.l. Franz Stefan Hautzinger, Gerhard Wlodkowski, Ernst Gauhs, Franz Windisch, Otto Auer © Bernhard Michal |
Das verheerende Hochwasser in weiten Teilen Österreichs, mit Schäden auf rund 22.000 ha landwirtschaftlicher Fläche im Ausmaß von EUR 20 Mio. sowie folgende Hagelunwetter in Regionen Niederösterreichs, dem Burgenland und der Steiermark - betroffen waren davon insgesamt 7.000 ha Obst-, Gemüse-, Wein- und Grünlandkulturen mit einem Gesamtschaden von EUR 5,7 Mio. -, haben der österreichischen Landwirtschaft im heurigen Jahr schon gehörig zugesetzt. Dennoch geht die Landwirtschaftskammer Österreich zum aktuellen Zeitpunkt von einer "überdurchschnittlichen Getreideernte" von mehr als 3 Mio. t aus. Ein Ergebnis, dass knapp 500.000 t über dem des Vorjahres liegt. "Die durch das lange und nasse Frühjahr beeinträchtigten Bestände haben sich ganz gut erholt", so LK Österreich-Präsident Gerhard Wlodkowski bei der gestrigen Pressefahrt nach Parndorf. Von einer Rekordernte sei aber nicht auszugehen, schränkt er ein. Bezüglich der Qualität wollte sich Wlodkowski nicht festlegen - hierfür sei das Wetter bis zur Ernte ausschlaggebend.

