www.agrarnet.info
  • Agrarpolitik

  • Positionen

  • Presse

  • Wir über uns

  • Zahlen & Daten

  • Kontakt

  • Kleinanzeigen

  • lk österreich
  • lk burgenland
  • lk kärnten
  • lk niederösterreich
  • lk oberösterreich
  • lk salzburg
  • lk steiermark
  • lk tirol
  • lk vorarlberg
  • lk wien
lk österreich
  • Österreich
    • Österreich
    • Agrarpolitik
    • Presse
    • Zahlen & Daten
    • Wir über uns
    • Positionen
    • Kleinanzeigen
    • Kontakt
    • Newsletter
    • English Version
  • Markt & Preise
  • Pflanzen
  • Tiere
  • Bio
  • Forst
  • Umwelt & Energie
  • Förderungen
  • Recht & Steuer
  • Betrieb & Familie
  • Bildung
  • Downloads

  • LK Österreich
  • / Tiere
  • / Milchwirtschaft
  • Tiere
  • Rinder
  • Milchwirtschaft
  • Schweine
  • Geflügel
  • Sonstige Tierarten
  • Fütterung
  • Tiergesundheit & Tierschutz
  • Blauzungenkrankeit
  • Milchquoten-Kontaktbörse
  • Futtermittel-Plattform

Potenziale in der Kalbinnenaufzucht ausnutzen

In den letzten beiden Jahren wurde in den Milchvieharbeitskreisen ein oberösterreichweiter Schwerpunkt auf die Kalbinnenaufzucht gelegt.
[1340102998885979_3.jpg]
größer
Fenster schließen
[1340102998885979_1.jpg]
Fenster schließen
Ziel war es dabei, die Kalbinnenaufzucht auf den Betrieben genauer unter die Lupe zu nehmen und vorhandene Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

Die meisten Milchviehbetriebe ziehen ihre Kalbinnen selber nach. Vorteile sind die Nutzung der eigenen Genetik, die von Geburt angeborene Widerstandsfähigkeit gegen stalleigene Keime und die Möglichkeit zur Vermarktung von Tieren, die nicht zur Bestandesergänzung genutzt werden.

Mit zunehmender Betriebsgröße läuft die Kalbinnenaufzucht zum Teil aber nur mehr nebenher, weil zu wenig Zeit vorhanden ist, sich intensiv damit zu beschäftigen. In den Arbeitskreisen wurde mittels Gewichtsmaßbändern das Gewicht des gesamten weiblichen Jungviehbestandes auf den Betrieben ermittelt und auch die Fütterung dokumentiert. 

Optimales Erstkalbealter

Erreicht man diese Zielwerte in den jeweiligen Altersabschnitten kommt man zum optimalen Erstkalbealter von 26 - 28 Monaten bei FV und 24 - 26 Monaten bei HF und BV. Die Messergebnisse der Betriebe wurden in einem speziell dafür programmierten EDV Programm aufbereitet. So erhielt jeder Betrieb seine eigene individuelle Gewichtskurve. Im Vergleich mit der Sollkurve konnte er analysieren, ob die Fütterung im jeweiligen Altersabschnitt passt.

Zielwerte für das Gewicht in den verschiedenen Altersabschnitten

Alter Gewicht FV Gewicht HF/BV
6 Monate 200 kg 180 - 200 kg
12 Monate 350 kg 320 - 340 kg
Gewicht zur Belegung 460 - 480 kg 390 - 420 kg
Gewicht zur Abkalbung 640 - 670 kg 600 - 620 kg
FV= Fleckvieh, HF= Holstein Friesian
BV= Braunvieh
DI Monika Seebacher
In Tabellenprogramm öffnen
1 Schritt: Datei auf Festplatte speichern. speichern abbrechen
2 Schritt: In MS Excel öffnen.
Durchschnittskurve Einzeltiermessungen © DI Monika Seebacher
größer
Durchschnittskurve Einzeltiermessungen © DI Monika Seebacher
Fenster schließen
Durchschnittskurve Einzeltiermessungen © DI Monika Seebacher
Durchschnittskurve Einzeltiermessungen © DI Monika Seebacher
Fenster schließen
Die Durchschnittskurve aus insgesamt 2824 Einzeltiermessungen weicht nur gering von der schwarzen Sollkurve ab. Die Messkurven der einzelnen Betriebe weichen jedoch oft weit ab.
Die größten Differenzen zur Sollkurve gab es im zweiten Aufzuchtjahr. Auf vielen Betrieben werden die Kalbinnen zu diesem Zeitpunkt überversorgt.

Alle gemessenen Kalbinnen im Gewichtsbereich von 300 bis 500 kg mit ihrem Alter © DI Monika Seebacher
größer
Alle gemessenen Kalbinnen im Gewichtsbereich von 300 bis 500 kg mit ihrem Alter © DI Monika Seebacher
Fenster schließen
Alle gemessenen Kalbinnen im Gewichtsbereich von 300 bis 500 kg mit ihrem Alter © DI Monika Seebacher
Alle gemessenen Kalbinnen im Gewichtsbereich von 300 bis 500 kg mit ihrem Alter © DI Monika Seebacher
Fenster schließen
Zentraler Punkt des Schwerpunktes war auch der optimale Besamungszeitpunkt. Kalbinnen werden überwiegend nach Alter besamt. Es muss aber auch das Gewicht mitberücksichtigt werden. Wenn die Kalbinnen im zweiten Jahr überversorgt werden, sind sie beim an sich optimalen Besamungsalter schon zu schwer. Dies wirkt sich negativ auf die Fruchtbarkeit aus.

Wenige Kalbinnen haben zum Zeitpunkt der Besamung das gewünschte optimale Gewicht und das passende Alter. Oft erreichen sie das Besamungsgewicht zu früh, teils aber auch zu spät. Speziell im zweiten Lebensjahr sollte nicht zu intensiv gefüttert werden.
19.06.2012
Autor:DI Monika Seebacher
Drucken
Empfehlen
Weitere Informationen:
1 2 3 4 5
  • Eutergesundheit in Melkroboterbetrieben

  • Heimische Rohmilchproduktion stieg 2012 weiter an

  • Milchdirektverkauf melden

  • LKV Kennzahl Mai: Das 200-Tage Gewicht

  • Milch-Newsletter 3/2013

  • Was jeder Landwirt zwei mal am Tag für gesunde Euter tun kann

  • Bezeichnungen für Milch in der EU

  • Zwanzig Jahre Herausforderungen innovativ gemeistert

  • Milch-Newsletter 2/2013

  • Leistungsdaten für Herdenmanagement nutzen

  • Milch-Newsletter 1/2013

  • Mit Qualität und Marketing in eine erfolgreiche Zukunft

  • EU-Kommission erwartet positive Entwicklung am Milchmarkt

  • Ein Panorama vom Milchpreis bis zur Königin

  • Leistungsplus mit Schwerpunkt auf Gesundheit

1 2 3 4 5
  • LKn im Internet:

  • Österreich

  • Burgenland

  • Kärnten

  • Niederösterreich

  • Oberösterreich

  • Salzburg

  • Steiermark

  • Tirol

  • Vorarlberg

  • Wien

  • Links

  • Kontakt

  • Impressum

  • Landwirtschaftskammer Österreich

  • 1010 Wien | Schauflergasse 6 | 

  • +43 (1) 53 441 - 8520

  • office@lk-oe.at

  • © 2012 by www.lk-oe.at

  • Services:

  • ausgewählte Partner

  • ausgewählte Projekte

  • AIZ

  • ARGE Bäuerinnen

  • ARGE Meister

  • Baulehrschau

  • Gutes vom Bauernhof

  • Landjugend Österreich

  • Lehrlings- u. Fachausbildungsstelle

  • Lebensqualität Bauernhof

  • Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)

  • LFI-Veranstaltungskalender

  • Netzwerk Bauernhof

  • Schule am Bauernhof

  • Tiergesundheitsdienst

  • LKO-Stromkalkulator