Das Saarland hat 90.000 ha Wald, das sind nicht einmal 1% des deutschen Waldes. 40.000 ha sind Staatswald, der in 33 Reviere untergliedert ist. 115 Forstarbeiter und insgesamt 200 Beschäftigte betreuen diesen Wald. Die restliche Waldfläche verteilt sich zu fast gleichen Teilen auf den Kommunal- und überwiegend kleinen Privatwald. Im Staatswald überwiegt der Laubwald mit 70% mit einem hohen Buchenanteil (40%). Wegen der Einnahmen beabsichtigt man, den Nadelholzanteil (Tanne, Douglasie) von rund 30% beizubehalten. Der durchschnittliche Holzvorrat ist im Staatswald mit 340 Vfm/ha hoch, er soll wegen der Ausdunkelung von Eiche und Edellaubholz nicht über 350 Vfm steigen. Es gibt Immissionsschäden und damit verbunden Bodenversauerung, pro Jahr und Hektar werden 35 kg Stickstoff eingetragen. Wie bei uns ist die Ulme durch das Ulmensterben weitgehend ausgefallen, derzeit kränkelt die Esche sehr stark.
10% der Staatswaldfläche sind NATURA-2000-Schutzgebiete. Der Jahreseinschlag macht 230.000 Fm aus, wovon die Hälfte motormanuell genutzt wird. Maschineneinsätze werden von Unternehmern ausgeführt. 1990 wurde auf Einzelstammnutzung umgestellt. Bis auf wenige Ausnahmen – entlang von Straßen – gibt es keine Kahlschläge mehr, das Laubholz wird im Winter eingeschlagen. 30% der Erlöse kommen vom Brennholzverkauf. Birke erreicht als Furnierholz Preise von bis zu EUR 600,- je Fm, Eberesche sogar bis zu EUR 2.000,-. Bei der Elsbeere kann ein Holzmasseanteil von 1 bis 2% einen Erlösanteil bis zu 50% ausmachen. Wertholz wird grundsätzlich nur bei Submissionen verkauft.
10% der Staatswaldfläche sind NATURA-2000-Schutzgebiete. Der Jahreseinschlag macht 230.000 Fm aus, wovon die Hälfte motormanuell genutzt wird. Maschineneinsätze werden von Unternehmern ausgeführt. 1990 wurde auf Einzelstammnutzung umgestellt. Bis auf wenige Ausnahmen – entlang von Straßen – gibt es keine Kahlschläge mehr, das Laubholz wird im Winter eingeschlagen. 30% der Erlöse kommen vom Brennholzverkauf. Birke erreicht als Furnierholz Preise von bis zu EUR 600,- je Fm, Eberesche sogar bis zu EUR 2.000,-. Bei der Elsbeere kann ein Holzmasseanteil von 1 bis 2% einen Erlösanteil bis zu 50% ausmachen. Wertholz wird grundsätzlich nur bei Submissionen verkauft.
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