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Die Fresser legen zu

Die biologischen Leistungsdaten der Arbeitskreise Rindermast befinden sich seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau. Erfahren Sie hier, welche Kennzahlen entscheidend sind und wovon Arbeitskreisbetriebe profitieren.
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Der Vergleich mit anderen Betrieben und die Erfassung der eigenen Kennzahlen sind Kernpunkte der Arbeitskreisberatung. Exkursionen im In- und Ausland helfen, die Betriebsblindheit abzulegen und neue Ideen zu sammeln. Gruppenindividuelle Schwerpunkte mit Fachvorträgen, laufende Rationsoptimierungen und aktuelle Marktinformationen runden das vielfältige Angebot im Arbeitskreis ab. 2011 wurden 163 Betriebe mit insgesamt 14.866 verkauften Tieren aus Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark ausgewertet. Dies bedeutet ein Plus von 1.391 verkauften Tieren gegenüber dem Vorjahr.

Einkauf

Von den 14.866 verkauften Tieren wurden 2.531 (17%) als leichte Kälber, 6.588 (45%) als schwere Kälber, 4.796 (32%) als Fresser und 951 (6%) als Einsteller angekauft. Die Mast ab Fresser konnte im Vergleich zum Vorjahr um 10% zulegen. Diese Steigerung ging mit -7% zu Lasten der Mast ab schwerem Kalb und mit -3% der Mast ab Einsteller. Die Betriebe spezialisieren sich weiter. Auch in Zukunft ist eine Entwicklung in Richtung Fressereinkauf zu erwarten.

Vorteile für den Käufer von Fressern:

  • sensible Milchentwöhnungsphase bereits vollzogen
  • hoher Gesundheitsstatus
  • einheitliche Gruppen
  • optimal auf die Intensivmast vorbereitete Tiere
  • Arbeitszeiteinsparung
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Tageszunahmen und Futtertage

Im Durchschnitt aller Betriebe konnten die Maststiere in 443 Futtertagen von 130 auf 708 Kilogramm Lebendgewicht ab Hof gemästet werden. Diese Mastleistung erfordert Tageszunahmen von 1.296 Gramm je Tier und Tag. Die Grafik zeigt die Zuwachsleistungen und Futtertage der verschiedenen Einkaufsvarianten.
Zuwachsleistungen und Futtertage der verschiedenen Einkaufsvarianten © Graßmann/Luger
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Zuwachsleistungen und Futtertage der verschiedenen Einkaufsvarianten © Graßmann/Luger
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Zuwachsleistungen und Futtertage der verschiedenen Einkaufsvarianten © Graßmann/Luger
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Kennzahlen im Vergleich

Die nachfolgende Tabelle zeigt biologische Kennzahlen im Überblick. Dazu wurde das bessere Viertel der Betriebe gereiht nach der direktkostenfreien Leistung(dfL) je Mastplatz mit dem schwächeren Viertel der Betrieb verglichen.
27.06.2012
Autor:Ing. Christoph Graßmann
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