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Copa-Cogeca: Futterleguminosen als Chance für Umwelt und Wirtschaft

Eigenversorgung stabilisiert Märkte - Nutzen für Greening.
© DI Franz Xaver Hölzl
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"Futterleguminosen wie Luzerne stellen einen bedeutenden Beitrag in den Zielen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und EU-Umweltpolitik zur Bekämpfung des Klimawandels und Stärkung der Artenvielfalt sowie zum Gewässer- und Bodenschutz dar", betonte der neugewählte Vorsitzende der Copa-Cogeca Arbeitsgruppe "Trockenfutter", Jean-Pol Verzeaux. "Während die weltweite Nachfrage nach pflanzlichen Proteinen steigt, stehen viele Landwirte beim Anbau von Futterleguminosen vor zahlreichen Herausforderungen, insbesondere aufgrund von Schwankungen bei Erträgen und Produktion", verdeutlichte Verzeaux.

Aus der Ankurbelung der Eigenversorgung der EU mit Eiweißpflanzen inklusive Futterleguminosen könne enormer Nutzen gezogen und die Stabilität auf den Agrarrohstoffmärkten erhöht werden. "Die Forschung in dem Sektor sowie die Pflanzengenetik müssen gestärkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit in einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu verbessern. Die Landwirte müssen zudem im Rahmen der neuen GAP, Futterleguminosen auf den ökologischen Vorrangflächen anbauen dürfen", forderte der Neo-Vorsitzende.

Verzeaux wurde für eine Amtszeit von zwei Jahren als Leiter der Arbeitsgruppe "Trockenfutter" von Copa-Cogeca, den EU-Landwirte- und -Genossenschaftsverbänden, gewählt. Der Franzose ist Landwirt aus dem Département Marne und auch Vorsitzender von Coop de France Déshydratation.
04.06.2013
Autor:Redaktion
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